Direkt

Telefon: 04421-202058

Montag bis Donnerstag
von 7:00 bis 16:30 Uhr
Freitag 7:00 bis 13:00 Uhr

Qualität und Innovationskraft mit einer über 100-jährigen Tradition.


1900

Graf Zeppelin schickt sein erstes Luftschiff auf Jungfernfahrt, das Handelsgesetzbuch tritt in Kraft und der Deutsche Fußball-Bund wird gegründet – das Jahr 1900 ist die Geburtsstunde großer Dinge. In dieser prosperierenden Wirtschaftsphase nimmt auch die Erfolgsgeschichte von Kampen ihren Anfang: Die beiden Zimmer- und Tischlermeister Eduard Janssen und Peter Kampen gründen ihre eigene Tischlerei.


Tischlerei Janssen - Kampen

Bild: Blick in die Tischlerei Janssen - Kampen um 1900.


1902

Ein Handschlag nach guter alter Handwerkszunft genügt und bald tragen die ersten Projekte die Früchte des Erfolgs: Janssen und Kampen erhalten die Erlaubnis als Baugewerkemeister Lehrlinge auszubilden. Und mehr noch: Neben der Tischlerei dürfen die beiden im Nebenbetrieb Maurerarbeiten ausführen.


1910

Mit Präzision, Know-how und Gradlinigkeit folgen zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit, bis sich beide Geschäftsführer beruflich trennen. Eduard Janssen übernimmt die Tischlerei und Möbelhandlung, Peter Kampen führt das Baugeschäft weiter. Schon damals war Peter Kampen an bedeutenden Stadtbauprojekten beteiligt, wie dem Hafen- und Wohnungsbau an der Jade. Referenzschreiben, z. B. vom Vorstand der Königlich-Preußischen Hochbauverwaltung, bestätigen ihn als zuverlässigen, praktischen Handwerker. Das Epege-Gebäude (später E. P. Hart) und das AOK-Gebäude in der Kieler Straße tragen auch Kampens Handschrift.


1920-er

Während das Baugeschäft weiter prosperiert, findet Peter Kampen die Liebe seines Lebens. Aus der Heirat mit Johanne Lehmann gehen später die drei Söhne Karl, Heinrich und Paul hervor.


1937

Das Familienunternehmen Kampen wächst weiter: Nach knapp 40 Jahren erfolgreicher Arbeit übergibt Peter Kampen am 1. Juli 1937 sein Baugeschäft an die beiden Söhne Karl und Paul, während Heinrich Geschäftsführer einer Ziegelei wird. In den Kriegsjahren führt Karl allein die Spitze des Unternehmens an, weil Paul als Soldat dient. Das Haupt-
betätigungsfeld von Kampen ist die Beseitigung von Kriegsschäden. Mit Herzblut und Geschick werden Geschäfts-
gebäude wie die Schuhhäuser Hoffmann und Behrens wieder aufgebaut.

Neubau in Wilhelmshaven in den 30er Jahren

Bild: Neubau in Wilhelmshaven in den 30er Jahren


1950-er


Nach dem Krieg setzt auch in Wilhelmshaven ein lang anhaltender Bauboom ein, an dem das Familienunternehmen partizipiert. Insgesamt 300 Mitarbeiter stehen bei Kampen in Lohn und Brot. Man gründet eine Niederlassung in Bremen.

Bedeutende Gebäude, die auch heute noch das Stadtbild prägen, entstehen durch die Handwerkskunst von Kampen.
Am Bismarckplatz und an der Gökerstraße werden die Geschäftshäuser Lenzner, Weidmann und Schlachter Langer realisiert. Weitere Bauten von Kampen sind: Die Schulen Altengroden und Nogatstraße, die Sporthalle am Mühlenweg, das Gebäude der Landesversicherungsanstalt in der Paul-Hug-Straße und diie Hauptpost. Geschoss-Wohnhäuser am Wiesenhof, Wohnviertel in Varel und Oldenburg sowie einen Großteil der VW-Siedlung in Emden kommen hinzu.

In einer Arbeitsgemeinschaft mit der Firma Hermann Möller entsteht das Haus der Nürnberger Versicherung an der Gökerstraße, zusammen mit Bauwens das Gorch-Fock-Haus.


Deichbau Kampen um 1950

Bild: Deichbau durch die Firma Kampen um 1950


1960-er

Der wirtschaftliche Aufschwung beschert auch Kampen Erfolge – vom Bau des Hallenbads, der Brotfabrik Abels bis hin zu Geschoss-Wohnungsbau im Wiesenhof für die Jade. In einer erneuten Arbeitsgemeinschaft mit Hermann Möller realisiert Kampen das Reinhard-Nieter-Krankenhaus. Außerdem wurde die vierte Hafeneinfahrt wieder aufgebaut.

Trotz des wirtschaftlichen Erfolges muss das Familienunternehmen 1963 einen herben Verlust verkraften: Geschäftsführer Paul Kampen verstirbt. Was aber wäre ein Familienunternehmen ohne Zusammenhalt? Im Jahr 1964 verstärkt der Diplom-Ingenieur und gelernte Maurer Peter Kampen das Team im Baugeschäft.


1970-er


Weitere Aufträge folgen. Für die Sparkasse errichtet Kampen in der City einen Unternehmenssitz. Leider wird das Geschäftsjahr 1970 vom Tod Karl Kampens überschattet.

Sparkasse Wilhelmshaven um 1970 Sparkasse Wilhelmshaven um 1970

Bilder: Neubau der Sparkasse Wilhelmshaven um 1970


Deckwerksbau auf Wangerooge in den 70er Jahren Deckwerksbau auf Wangerooge in den 70er Jahren Deckwerksbau auf Wangerooge in den 70er Jahren

Bilder: Deckwerksbau auf Wangerooge in den 70er Jahren


1980-er

Vom Trend der Zeit inspiriert, baut Kampen schlüsselfertige Ferienwohnungen auf Wangerooge. Mit Leidenschaft und Know-how wird die Burg Kniphausen und das Behördenhaus Weserstraße saniert, für Kaffee Hag der Unternehmenssitz erweitert. In Tossens entsteht das Hallenbad, in Emden VW-Siedlungsbauten und in Wilhelmshaven das Sprachheilzentrum. Außerdem gestaltet Kampen den Südstrand um.


1990-er

Jahrzehntelange Erfahrungen zeigen sich auch in dieser bewegten Zeit in innovativen Bauprojekten. Die Kampen Bauunternehmung betreut z. B. die Sanierung des Wattenmeerhauses, den Neubau des Sanitätshauses Gebauer oder den Bau des Hallenbads in Baltrum. Das Familienunternehmen erhält 1996 erneut Zuwachs aus den eigenen Reihen.
Die Diplom-Kauffrau Merle Kampen tritt in die Fußspuren ihres Vaters.


2000

100 Jahre nach seiner Gründung blickt Kampen auf eine Unternehmensgeschichte, in der die Familientradition immer wieder innovative Erfolgsprojekte hervorbringt. Das 100-jährige Bestehen wird mit vielen Gästen, Kunden und Partnern gefeiert.


2000-er

Die Kampen Bauunternehmung ist dort, wo andere Urlaub machen – egal, ob es sich um den Umbau des Maritim Hotels auf Usedom oder des Hotels Georgshöhe auf Norderney mit einem ansprechenden Wellness-Bereich handelt. Weitere Projekte aus dem Hause Kampen sind die Sanierung der Hafenmauer Hooksiel oder der Ingenieurbau für Opel Schmidt. Mit einer über 40-jährigen Tradition ist das Unternehmen auch auf der Insel Wangerooge für Neu- und Umbauten tätig – zum Beispiel für den Umbau des Inselheims Rüstringen. Schmerzlich muss die Familie 2005 den Tod von Peter Kampen hinnehmen.


2010

Das Familienunternehmen führt nahezu alle möglichen Bauarbeiten aus: Neubauten jeder Art und Größe, Umbauten, Reparaturen, Mauerwerkssanierungen, nachträgliche Wärmedämmung und alles vom Betonbau bis zur aufwändigen Klinkerzierverblendung. Dabei fühlt sich jeder Mitarbeiter aus Tradition der Innovation verpflichtet.